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May 01 2014

Stirnlampentest: LED LENSER H7/H7.2

Quelle: http://www.zweibrueder.com

Quelle: http://www.zweibrueder.com


Led Lenser H7 / H7.2 Vergleichstest

Die dunkle Jahreszeit neigt sich zwar dem Ende und die Tage werden wieder länger, trotzdem kann man immer noch vereinzelte Jogger sehen, die in der Dämmerung mit Stirnlampen unterwegs sind. Für alle Campingbegeisterten, Geocacher, Autobastler und Höhlenforscher haben diese praktischen Lampen, für deren Benutzung man keine Hand freihaben muss, sowieso das ganze Jahr über ihre Berechtigung.

Heute nehmen wir eine der erfolgreichsten und in Deutschland meistverkauften Stirnlampen etwas genauer unter die Lupe. Gemeint ist die LED LENSER H7. Anlässlich des Erscheinens der Neuauflage, der LED LENSER H7.2 wollen wir die beiden Lampen heute einem Vergleichstest unterziehen. Produziert werden die Lampen von der deutschen Firma Zweibrüder Optoelectronics, zu deren Sortiment auch die bekannten Leatherman Multitools gehören.

Auf den ersten Blick fällt auf, dass sich die H7.2 im Vergleich zur H7 sichtlich weiterentwickelt hat. Sowohl die Lampe als auch das Batteriegehäuse sind deutlich größer als im Vorgängermodell, denn die H7.2 fasst nun 4 AAA Batterien, bei der H7 waren es nur 3.


Lichtleistung

Wo mehr Power drin ist sollte auch mehr rauskommen, und dieses Versprechen hält die H7.2 ganz eindeutig! Die Lichtleistung war schon bei der H7 hervorragend, bei der H7.2 ist sie fantastisch! In kalten Zahlen ausgedrückt heißt das: die Lichtleistung wurde von 180 auf 250 Lumen erhöht, die maximale Reichweite im Spot-Modus ist von 140 m auf 160 m gestiegen.
Den Herstellerangaben zufolge beträgt die Lebensdauer der Batterie bei maximaler Leistung 7 Stunden und bei der Minimalleistung von 20 Lumen ganze 60 Stunden. Bei der H7 wird die Leuchtdauer im Minimalmodus mit 85 Stunden angegeben, allerdings beträgt die Lichtlistung hier auch nur 1 Lumen.

Features

Die Stirnlampen bieten verschiedene Einstellmöglichkeiten.
Zum Einen sind sie stufenlos dimmbar. Bei der H7 hat das noch durch einen kleinen Habel am Batteriefach funktioniert, bei der H7.2 wurde der Hebel durch eine Rädchen ersetzt. Hat man den maximalen Dimmungsgrad oder die maximale Helligkeit erreicht, blinkt die Lampe einmal kurz.

Zum Anderen verfügen beide Lampen über eine Speed-Focus-Funktion, mit der sich die Brennweite der Lampe schnell von streuend auf fokussiert verstellen lässt. Bei der H7 gab es dazu noch einen kleinen Hebel auf der Unterseite des Lampengehäuses, bei der H7.2 wird das Lampengehäuse selbst gedreht. Gerade beim Einsatz mit Handschuhen ist die neue Variante deutlich handlicher.


Bei beiden Stirnlampen lässt sich der Lampenkopf nach vorne neigen, falls man einen Bereich näher an den eigenen Füßen anstrahlen will. Dieser Neigungsmechanismus stand bei der H7 häufig in der Kritik, da er zu leichtgängig war. So hat sich beim Joggen oder bei anderen Erschütterungen häufig der Neigungswinkel verstellt. Bei der H7.2 ist hier deutlich nachgebessert worden. Die Neigung des Lampenkopfes bleibt auch bei stärkeren Erschütterungen so wie eingestellt.
Bei der H7.2 wurde der Funktionenkatalog im Vergleich zum Vorgänger aber noch deutlich erweitert. Man hat jetzt die Möglichkeit verschiedene Lichtprogramme auszuwählen. Damit lässt sich schnell zwischen verschiedenen Lichtintensitäten wechseln, oder sogar in einen Blinkmodus schalten. Auch eine Transportsicherung wurde installiert, mit der verhindert wird, dass sich die Lampe versehentlich (z.B. im Rucksack) einschaltet.

Gewicht

Beide Lampen sind relativ leicht, was für einen hohen Tragekomfort sorgt. Die H7 bringt inklusive Batterien ein Gewicht von nur 127 g auf die Waage. Bei der H7.2 sind es doch immerhin 175 g, sie ist aber immer noch äußerst angenehm zu tragen.


Fazit

LED LENSER hat mit dieser Neuauflage ihres Klassikers einen großen Schritt in die Richtige Richtung gemacht. Die Bedienbarkeit hat sich enorm verbessert und die Leistung wurde deutlich erhöht. Insbesondere die Schwachstellen der Vorgängerlampe sind in der H7.2 verschwunden. Dafür nimmt man gerne das höhere Gewicht und den größeren Stromverbrauch in Kauf, insbesondere da der Tragekomfort immer noch hervorragend ist.

Wer wunderbare Fotos von den beiden Lampen sehen will, der sei auf diesen Artikel von Holger Bär (geocaching-franken.de) verwiesen.

1 comment

  1. Peter

    Hallo,
    ist die Stirnseite denn vorne gepolstert?

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